Herr unser Herrscher, dessen Ruhm in allen Landen herrlich ist!
Zeig uns durch deine Passion, dass du der wahre Gottessohn zu aller Zeit, auch in der größten Niedrigkeit, verherrlicht worden bist. …
Ich folge Dir gleichfalls mit freudigen Schritten, und lasse dich nicht, mein Leben, mein Licht, beförd´re den Lauf, und höre nicht auf, selbst an mir zu ziehen, zu schieben, zu bitten. …
Ach mein Sinn, wo willst Du hin, wo soll ich mich erquicken?
Bleib ich hier oder wünsch´ ich mir Berg und Hügel auf dem Rücken? …
B ei der Welt ist gar kein Rat, und im herzen stehn die Schmerzen meiner Missetat.
Weil der Knecht den Herrn verleugnet hat. …
Ach großer König, groß zu allen Zeiten, wie kann ich genugsam die Treu ausbreiten? Kein´sMenschen Herzen mag indes ausdenken, was dir zu schenken.
Ich kann´s mit meinen Sinnen nicht erreichen, womit dich dein Erbarmen zu vergleichen. Wie kann ich dir denn deine Liebestaten im Werk erstatten? …
Ach Herr, lass dein lieb Engelein, am letzten End die Seele mein, in Abrahams Schoß tragen. Den Leib in seinem Schlafkämmerlein, gar sanft ohn´ ein´ge Qual und Pein, ruhn bis zum jüngsten Tage!
Alldann vom Tod erwecke mich, dass meine Augen sehen dich, in aller Freud, o Gottes Sohn, mein Heiland und Gnadenthron! |